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Mit zweierlei Maß gemessen – Die Grünen und der Wald

Der Neroberg ist Wiesbadens Hausberg und eine wichtige touristische Attraktion.  Schon im November letzten Jahres forderte der Ortsbeirat Nordost die Stadt auf, die Sichtachsen von Neroberg und Russischer Kirche freizuschneiden, damit wieder eine ungehinderte Sicht auf die Stadt und die Russische Kirche möglich ist.  
Die Sichtbeziehung zwischen Monopteros, Russischer Kirche und Stadt sind Bestandteil der ursprünglichen Planung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Landschaftsparks Neroberg.  Insofern ist es auch aus denkmalpflegerischer Sicht geboten, diese in den letzten Jahren zugewachsenen und nur noch ansatzweise vorhandenen Sichtachsen wieder freizuschneiden. Die Stadt will diese Maßnahmen nun endlich umsetzen.  
Umso erstaunlicher ist es, mit welcher Vehemenz sich die Fraktion der Grünen gegen diese notwendigen Maßnahmen stellen, sich im gleichen Atemzug allerdings für massive Baumfällungen von mehreren tausend Quadratmetern auf dem Taunuskamm ausspricht, um dort Industrieanlagen in Form von Windrädern in das FFH-Gebiet zu setzen.  
Wo ist der von den Grünen angemahnte „schonende Umgang“ mit dem alten Baumbestand auf der Hohen Wurzel, bzw. dem Taunuskamm?    
Hier wird von den Grünen mit zweierlei Maß gemessen. Auf der einen Seite wehrt man sich gegen notwendige Pflegemaßnahmen, auf der anderen Seite spricht man sich aus ideologischen Gründen bedenkenlos für massive Abholzaktionen aus.  


 
 
 
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